Siegerteams

Wir sind stolz: Gold und zweimal Silber für die Schweiz am YouthStart Award in Skopje

Medienmitteilung, 27. Oktober 2026

Von der myidea auf die internationale Bühne: Die drei Siegerteams der myidea-Challenge 2026 haben die Schweiz am YouthStart European Entrepreneurship Award in Skopje (Nordmazedonien) vertreten – und alle drei standen auf dem Podest. Ilaria Nogara gewann mit Stand-By Gold, trecho und GoHot holten Silber.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
Wer: die drei Siegerteams der myidea-Challenge 2026
Was: YouthStart European Entrepreneurship Award 2026
Wo und wann: Skopje (Nordmazedonien), 23. bis 26. Oktober 2026
Teilnehmende: 26 Teams aus 7 Ländern
Resultat: 1× Gold (Stand-By), 2× Silber (trecho, GoHot)

Einmal Gold, zweimal Silber: die Schweizer Gewinnerinnen und Gewinner von Stand-By, trecho und GoHot in Skopje. Foto: Leonardo Soares Sousa

Austragungsort und Programm

Vom 23. bis 26. Oktober 2026 trafen sich in Skopje 26 Teams aus sieben Ländern: Albanien, Deutschland, Irland, Luxemburg, Nordmazedonien, Österreich und die Schweiz. Gastgeber war die Bildungsorganisation LENZSTART. Rund um den Wettbewerb gab es Workshops zu Fragen wie «Schafft KI mehr Jobs, als sie zerstört?», eine Messe aller Geschäftsideen mit Publikumspreis und einen Abend mit mazedonischer Musik und Volkstanz.

Am Sonntag, 25. Oktober, pitchten die Teams an der Fakultät für Informatik und Computertechnik (FINKI) vor internationalen Jurys: fünf Minuten in der Idea Challenge und in der Kategorie We Grow Together, sieben Minuten in der Real Market Challenge, gefolgt von Fragen der Expertinnen und Experten. Am Nachmittag folgte die Preisverleihung.

Die Schweizer Erfolge im Überblick

In der Kategorie «We Grow Together» gewann Ilaria Nogara mit Stand-By (BBZ Olten) den 1. Platz und 1’000 Euro Preisgeld. Ihre App gegen Mobbing an Schulen ermöglicht anonyme oder persönliche Meldungen, einen Chat mit externen Fachpersonen und die Buchung eines persönlichen Gesprächs.

In der Kategorie «Idea Challenge» belegte trecho (BFS Baden) mit Jana Sophia Störi und Elina von Flüe den 2. Platz (750 Euro). Ihr WhatsApp-Bot liefert zu weitergeleiteten Schlagzeilen direkt im Chat eine kurze Einordnung und hilft so, Falschmeldungen zu erkennen.

In der Kategorie «Real Market Challenge» erreichte GoHot (WMS Luzern) ebenfalls den 2. Platz (750 Euro). Deniz Zorlu, Nando Fähndrich, Marco Curcillo und Enea Casalino überzeugten mit selbstheizenden Lunchboxen, die Essen ohne Strom in fünf bis sieben Minuten erwärmen. Begleitet wurde das Team von Klassenlehrer Patrick Stark.

Alle drei Teams hatten sich ihren Startplatz im März 2026 mit einem Kategoriensieg am nationalen Final der myidea-Challenge am BBZ Solothurn-Grenchen gesichert.

Begleitet von der IG EntrepreneurSkills

Vor Ort betreut wurde die Schweizer Delegation von Anna-Leena Marti (Lead Expert) und Leonardo Soares Sousa (European Champion 2025 und Swiss Champion 2024), beide von der IG EntrepreneurSkills. Für Anna-Leena Marti war die Woche in Skopje auch persönlich eindrücklich:

«Wettbewerbe wie die YouthStart Challenge sind eine sehr einzigartige Gelegenheit für den Austausch zwischen engagierten und kreativen jungen Erwachsenen aus den verschiedensten europäischen Ländern. Ihre Lebensrealität in Nordmazedonien, Irland oder in der Schweiz mag unterschiedlich sein, durch den Wettbewerb, die eigenen Ideen und auch die begleitenden Workshops entstehen in kürzester Zeit Verbindungen. Unsere Teilnehmenden machen bereits während ihrer Grundbildung wertvolle professionelle Erfahrungen in einem internationalen Umfeld – Talentförderung im besten Sinn!» Anna-Leena Marti, Lead Expert, IG EntrepreneurSkills

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Das szUDH als Treiber von Innovation

Hinter dem Lernprogramm myidea und der «myidea-Challenge» steht das Schweizerische Zentrum für Unternehmerisches Denken und Handeln (szUDH).

«Die Förderung unternehmerischer Fähigkeiten ist essenziell für die Zukunft unseres Landes.» Georg Berger, Präsident szUDH

Die Initiative stärkt junge Talente und fördert Innovation. Das Lernprogramm myidea wird vom szUDH bereitgestellt und dank der Unterstützung von Sponsoren wie der Gebert Rüf Stiftung, der VHB Stiftung und SRG SSR Public Value an Berufsfachschulen umgesetzt.

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